Therapieangebote
Traumatische Erlebnisse in der persönlichen Entwicklungsgeschichte können zu einer Störung der frei fließenden Lebensenergie des Menschen führen - auf körperlicher, emotionaler, mentaler und spiritueller Ebene.
Zum Schutz vor Schmerz und weiterer Verletzung entwickeln wir Menschen bestimmte Verhaltens- und Glaubens- bzw. Gedankenmuster, engen so jedoch unsere Flexibilität, Selbstheilungsfähigkeiten und Lebensfreude ein. Probleme und Krankheiten entstehen und verstärken sich auf diese Weise. Sie können sich z. B. als Lebens- und Sinneskrisen, psychische Störungen, wie Depressionen, Angstzustände oder als psychosomatische oder körperliche Krankheiten äußern.
Unsere eigene Absicht, gesund zu werden, die Bereitschaft, Hilfe anzunehmen und unser Mut stehen uns zur Verfügung, diesen Teufelskreis aus Schmerz, Rückzug und Gewohnheit zu verlassen.
Ich biete mit Hilfe der hier aufgeführten Therapieansätze auf diesem Weg Unterstützung und Klärung in Form von Krisenintervention und/oder therapeutischer Prozessarbeit an. Dabei werden die unterschiedlichen Erfahrungsebenen des Menschen angesprochen, um Blockaden im menschlichen Energiefeld und im Körper umfassend zu lösen und störende Verhaltens- bzw. Glaubensmuster bewusst werden zu lassen. Ziel ist es, aus einer erwachsenen Haltung heraus die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.
Der Mensch wird so wieder fähig, entsprechend seines Regulationssystems sich selbst in Richtung Heilung zu steuern, indem er sich auf seinen liebenden Wesenskern im Inneren und auf das Lebendige ausrichtet.
Ich gebe keine Heilversprechen ab und bin zu interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten und anderen Betreuern bereit. Meine spirituelle Ausrichtung ist weder an eine Religion noch an eine esoterische Richtung gebunden.
Themengebiete
- Traumatherapie
- Paar- und Sexualtherapie
- Intersubjektiver Ansatz
- Körperorientierte Psychotherapie
- Therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
- Online-Sitzungen
Traumatherapie
Hintergrund
Die Traumatherapie hat zum Ziel, die im Nervensystem gebundene, hoch aktivierte hormonelle und nervöse Erregung eines Schockerlebnisses behutsam aus dem Körper zu leiten. Die un- oder bewusste Kontrolle des menschlichen Verstandes verhindert oft die natürliche Spannungsregulation einer solchen extremen Übererregung, so dass die hoch aktivierte Erregung manchmal über Jahrzehnte im Körper bleibt. Das Nervensystem ist ständig alarmiert. Der Körper und die Psyche versuchen diese ständige Übererregung zu kompensieren und entwickeln so bestimmte körperliche Symptome (u. a. psychosomatische Krankheiten) oder bestimmte neurotische Verhaltensmuster und Ängste. Wildlebende Säugetiere dagegen entwickeln nach einem Schock gewöhnlich kein Trauma.
In der Weiterentwicklung der Traumatherapie wurde deutlich,
dass es sinnvoll ist, zwischen Schock- und Entwicklungstrauma
zu unterscheiden. Diese erfordern aufgrund des verschiedenen
Enstehungs-Verständnisses einen jeweils unterschiedlichen
Behandlungsansatz.
Die Behandlungstechniken bei einem Schocktrauma zielen im Allgemeinen darauf ab, die Kontrollmechanismen des Verstandes in den Hintergrund treten zu lassen (z. B. mit Hilfe von Trance), um die Spannung behutsam, entsprechend naturgemäßer Regulationsvorgänge aus dem Körper zu leiten und so das Trauma und dessen Folgesymptome aufzulösen.
Bei einem Entwicklungstrauma spielen darüber hinaus traumatische Erfahrungen von Kindern im Bindungsgeschehen zu (meist) ihren Eltern eine besondere Rolle. Da Kinder trotz einer emotionalen oder körperlichen Gewalterfahrung an ihre Eltern gebunden sind und nicht weg aus der "Gefahrenzone" können, müssen sie weitere Strategien zum "Überleben" entwickeln. Die Behandlung zielt darüber hinaus auf neu erlernbare Bewältigungsstrategien in der aktuellen Gestaltung von Beziehungen und der persönlichen Situation.
Links zum Thema:
Indikation
- posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
- Aufmerksamkeitsstörungen (ADHS)
- posttraumatischer Stress (PTS)
- Entwicklungstraumata
- Beziehungsprobleme
- Panikattacken, Phobien, Angstattacken
- Erinnerungsverlust, Gefühllosigkeit, Flashbacks
- chronische Übererregung, Vermeidungszwänge
- Depressionen
- psychosomatische Symptome
- Suchtproblematik wie Burnout, Workaholic, Alkohol u. a.
- nach Unfällen und Missbrauchs- und Kriegserlebnissen
- vor und nach chirurgischen Eingriffen
- Begleitung bei Krebs-Therapien
- Schlafstörungen, Appetitverlust, Herzrasen,
- sexuelle Dysfunktion
Qualitätssicherung
- Grundlagen zu "Schock und Trauma" nach Peter Levine, 2-jährige Ausbildung an der Snowlion Center School, Schweiz
- Grundlagen zur Behandlung von Entwicklungstraumata NARM nach Laurence Heller, 3 jährige Ausbildung, Deutschland
- "Focusing" nach Dr. E. Gendlin, Snow Lion Center School
- regelmäßige Supervision
Paar- und Sexualtherapie
Wenn Probleme und Stress nach einer bestimmten Zeit in Paarbeziehungen auftreten, kann diese Dynamik von Emotionen, Gedanken und Verhalten ein Zeichen sein, dass unser Ideal-Bild herausgefordert wird. So wie wir uns selbst und den anderen zu sehen wünschen, steht dann oft im Widerspruch zur Realität. In Partnerschaften treten mehr oder weniger bestimmte unbewusste Haltungen, Sehnsüchte und Verhaltensweisen zu Tage, welche während der Phase des "Verliebtseins" eher im Hintergrund standen. Wir sind frustriert, wenn das Idealbild nicht mehr stimmt und machen vielleicht unseren Partner dafür verantwortlich oder verlassen ihn, um bei einem neuen Versuch das zu bekommen, was uns scheinbar fehlt.
In der Paartherapie besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Partner solche unbewussten Haltungen und Impulse kennen-
zulernen, zu verstehen und sie in eigener Verantwortung anzunehmen. Dies ist Teil einer persönlichen Prozessarbeit, wobei Illusionen aufgegeben werden können und so mehr Raum für die Realität und die eigene Liebesfähigkeit gewonnen wird. Auf diese Weise können sich zwei Erwachsene begegnen, welche ihr Selbst jeweils im eigenen Grund fußen. Sie kreieren durch ihre Liebe einen Raum, wo das Reale, das Positive wie das Negative, immer mehr angenommen wird. So wird die Chance genutzt, in der Partnerschaftsbeziehung sich selbst, durch den anderen gespiegelt, zu erkennen und die eigene Liebesfähigkeit zu entwickeln.
In dieser Form der Paartherapie schafft der Therapeut einen geschützten Raum, wo die Partner miteinander arbeiten. Sie werden in der Wahrnehmung von sich selbst und des anderen geschult und in ihrer Erkenntnisfähigkeit unterstützt. Der Therapeut steht außerhalb dieses Prozesses, er steuert und begleitet ihn durch Beobachtung, Fokussierung und Reflexion.
Link zum Thema:
Intersubjektiver Ansatz
In der Therapiestunde sitzen sich erwachsene und ebenbürtige Personen gegenüber. Neben den inhaltlichen Themen, die der Patient in die Behandlung bringt, wird hierbei die Art und Weise der Arbeitsbeziehung selbst zwischen Therapeuten und Patient untersucht. Die meisten psychischen und körperlichen Schwierigkeiten sind in menschlichen Begegnungen entstanden oder haben damit indirekt zu tun. Indem wir uns bewusstwerden, wie wir im Moment unseren Kontakt mit dem Gegenüber gestalten, können wir destruktive Muster erkennen und es wagen diese konstruktiver zu gestalten.
Körperorientierte Psychotherapie
Hintergrund
Unsere Psyche entwickelt während der Kindheit bestimmte Lösungsstrategien, um verschiedene gravierende Situationen zu meistern. Dabei bildet sich oft eine stabile Dynamik aus Glaubenssätzen, unbewussten Absichten und Gewohnheiten (=Charakterherausbildung) aus, welche jedoch im Erwachsenen-
alter oft keine Lösung mehr darstellt, sondern eher Probleme verschärft. Diese Dynamik manifestiert sich auch im Körper und verhindert u. a. auch den Gefühlsausdruck.
Ziel der Psychotherapie ist es, jene realitätsfernen Glaubens-
sätze, Gewohnheiten und festgefrorenen Gefühle bewusst werden zu lassen (sie aus dem "Schatten" zu holen) und in entwicklungs-
fördernde Absichten entsprechend dem natürlichen Lebensfluss zu verwandeln.
In der Behandlung werden verschiedene psychotherapeutische Techniken u. a. systemisches Aufstellen bzw. gefühlslösende bioenergetische Körperübungen angewendet, um letztendlich wieder das Bewusstsein für die eigene Wahl zu schärfen und schädliche Verhaltensmuster aufzulösen.
Links zum Thema:
- psychische Krankheiten
- psychosomatische Symptome
- psychiatrische Krankheiten
- Beziehungsprobleme
- Antriebsstörungen, Depressionen, Zwänge
- Begleitung bei Krebs-Therapien
- Sinn- und Lebenskrisen
- Bewusstseinserweiterung
- Coaching im Projekt-, Team- und Wirtschaftsbereich
- Grundlagen in körperorientierter Psychotherapie wie
Core-Energetics nach John Pierrakos, Pfadarbeit nach
Eva Pierrakos und Susan Thesenga und klientenzentrierter
Psychotherapie während einer 5-jährigen Ausbildung an der Snowlion Center School, Schweiz - 2-jährige Ausbildung zum Traumatherapeuten, Schweiz
- mehrjährige Selbstanalyse und persönliche Prozessarbeit,
regelmäßige Supervision, Kollegen-Austausch
Therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Kinder und Jugendliche können verschiedene Symptome ent-
wickeln, um Entwicklungsdefizite und/oder massive körperliche und emotionale Einwirkungen (Schock und Trauma) von außen zu kompensieren. Dabei versucht ihr psychisches/körperliches Selbstregulationssystem oft, entsprechend seinen erlernten Möglichkeiten durch bestimmte Verhaltensweisen und körperliche Veränderungen eine innere Angst-Spannung zu vermindern. Der Zusammenbruch der natürlich angelegten Regulationsfähigkeiten äußert sich in unten genannten Symptomen.
Auf diese Weise überträgt sich oft eine Störung der Eltern auf ihre Kinder innerhalb des Familiensystems. Wenn diese Botschaften richtig verstehen werden, kann das gestörte System (Kind/Jugendliche) so für sich Hilfe und Unterstützung von außen organisieren.
Wir Erwachsenen spielen bei dem Heilprozess unserer Kinder und Jugendlichen eine besondere Rolle, da wir ihnen Sicherheit geben und sie ermutigen können, ihren eigenen inneren Fähigkeiten zur Stabilisierung und Heilung zu vertrauen. So haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, Entwicklungsschritte nachzuholen. Sie werden gestärkt auf dem Weg aus Hilflosigkeit, Angst, Unruhe usw. zu mehr Mut, Vertrauen und Selbstkomeptenz.
Angepasste Methoden der integrativen Trauma- und Psycho-
therapie, der Systemischen Therapie sowie Elterntherapie im oder ohne Rahmen einer Soziotherapie unterstützen diesen Weg Ihrer Kinder wirkungsvoll. Wir können die Probleme und Krankheiten der Kinder und Jugendliche als Symptomträger einer gestörten Familien-und Lernstruktur betrachten. Deshalb ist auch die Arbeit mit/an Eltern, Erziehern, Lehrern und Sozialarbeitern besonders wichtig. Folgende Probleme unserer Klienten weisen uns dabei einen Weg:
- Hyperaktivität
- Aufmerksamkeitsstörung (ADHS)
- Lernschwierigkeiten
- Anpassungsstörung
- schwieriges, aggressives Verhalten
- Depression, Autismus
- posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
- chronische Übererregung, Zwänge
- Stress, posttraumatischer Stress (PTS)
- Phobien, Angstattacken, Entwicklungstraumata
- psychosomatische Symptome
- nach Unfällen, Gewalt- und Missbrauchserlebnissen
- vor und nach chirurgischen Eingriffen
- Schulprobleme, Schulverweigerung
- Schlafstörungen, Appetitverlust
- Verlusterfahrungen von geliebten Menschen
oder Haustieren
